Park beim Chateau in Dolná Krupá

Die bedeutendste kultur-historische Sehenswürdigkeit im Zentrum von Dolná Krupá und einer ihrer Zauberorte ist zweifellos das klassizistische Chateau aus den Jahren 1793 bis 1795. Es wurde an der Stelle eines älteren Chateaus gebaut und in den Jahren 1820 und 1821 umgebaut. Das Chateau, das zu den schönsten Gebäuden der klassizistischen Landesarchitektur in der Slowakei gehört, wurde vor allem durch Besuche von Ludwig van Beethoven anfangs 19. Jahrhunderts berühmt gemacht. An Anmut gewinnt dieser wunderschöne, in der Vergangenheit der Familie Brunswick gehörende adelige Sitz bestimmt auch dank dem nächsten Zauberort der Gemeinde – dem weitlaufenden englischen Park mit einem kleinen See und wertvollem Gehölz. Die Parkgründung hängt mit der Familie Brunswick zusammen, die 1749 Schlossbesitzer wurde. Ende 18. Jahrhunderts baute die Familie das Gebäude des heutigen Schlosses in eine adelige Residenz um. Der Park mit der Fläche von etwa 20 ha wurde in den Jahren 1813 bis 1819 unter der Führung vom Architekten Henrich Nebbien umgebaut, der den Stil einer idealen antiken Landschaft schuf. Der Park zusammen mit dem Schloss bildete so eines der schönsten architektonischen landschaftsmalerischen Werke im ganzen damaligen Ungarn. In der Nachbarschaft vom Park befand sich noch etwas Interessantes – das Rosarium (Rosengarten) der Gräfin Mária Choteková, die einer der anerkanntesten Rosenzüchter und -sammler in Europa war. Der heutige Park ist umzäunt und der Öffentlichkeit zugänglich. Beim Eingang ins Chateau und in den Park befindet sich seit den 80er Jahren ein moderner Springbrunnen. Weitere, bis heute erhaltene architektonische Verzierungen im Park sind Obelisk, künstliche Höhle (Grotte) und Statue von Madonna mit dem Kind. Im westlichen Teil ist auch ein Teil der ursprünglichen Mauer erhalten. Seit der Zeit der Umbauung vom Park ist sein Bestandteil auch der sog. künstliche Hügel, der als Aussichtsstelle auf den ganzen Park diente. Der Hügel erhebt sich auch bis heute in die Höhe von knapp 15 m über die Ebene vom umliegenden Gelände. Im Park gibt es auch einen kleinen See und die sog. Insel von Lujza, die sich im erweiterten Teil vom Bach Krupá befindet. Aus den Zierblumen und -sträuchern sind mehrere fremdländische und einheimische Arten erhalten. Die größte Seltenheit davon ist der übermäßige Riesenmammutbaum. In der Höhe von 1,3 m beträgt der Baumstamm fast 5 m und die gesamte Höhe ist 48 m. Der Baum wurde ungefähr 1860 gepflanzt und heute ist er geschützt. Beim Chateau sind außer den klassizistischen wirtschaftlichen Gebäuden auch ein Rokokopavillon von Ludwig van Beethoven (das ehemalige Gärtnerhaus) und Glashaus erhalten. Im Chateau sitzt heutzutage das Musikmuseum, das unter die Verwaltung vom Slowakischen Nationalmuseum gehört. 

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