Haulík, Juraj

Erster kroatischer Kardinal und Erzbischof. Er wurde in Trnava geboren, später studierte er in Esztergom, Trnava und Wien. Nach den Theologiestudien wurde er in 1811 zum Priest geweiht. Als Kaplan war er zuerst in Komárno (Komorn), und von 1835 als ein esztergomischer Kanoniker tätig. Er arbeitete als Berater für den Königlichen ungarischen Statthalterrat in Ofen (Buda) und auch als Berater der Königlichen Ungarischen Kanzlei in Wien. In 1853 wurde er zum zagrebischen Erzbischof ernannt, und da er sich als ein nationalbewusster Slowake präsentierte, unterstützte er aktiv seine Landeskinder in ganzem Königreich Ungarn. Dank ihm wurde bei der Eröffnung des Theaters in Zagreb das Spiel von Palárik – Drotár (etwa: Drahtbinder) aufgeführt. Im Jahr 1865 wurde er zum Kardinal ernannt. Er organisierte das religiöse Leben und dank ihm entstanden auch Klostergemeinschaften und Vereine. In Schulen gründete er Lehrstühle für die kroatische Sprache und unterstützte das Nationaltheater. Haulíks eigene Äußerungen, Predigte und Verteidigungssprachen der Slawen erschienen auch in Druckform. Er starb in Zagreb. In seinem Geburtshaus auf dem Sankt Nikolaus Platz hat der geborene Trnavaer eine Gedenktafel.

 

Informationen über die Persönlichkeit

Geburtsdatum
20. 4. 1788

Todestag
11. 5. 1869

Geburtsort
Trnava

 
 
 
 

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