Zu den Burgen und Schlössern der Kleinen Karpaten

Die Umgebung von Smolenice zeichnet sich nicht nur durch verlockende Naturszenerien aus. Diese Region ist reich auch an bedeutenden kulturhistorischen Denkmälern. Der bedeutendste Beweis für die Besiedelung von Smolenice ist der archäologische Ort Molpír. Er befindet sich auf einem Hügel über der Renaissance römisch-katholischen Kirche der Geburt von Jungfrau Maria (Kostol Narodenia Panny Márie). Es ist das bekannteste Sakraldenkmal von Smolenice. Die Expositionen der Ausgrabungen aus der Burgstätte Molpír kann man im Museum Molpír von Smolenice besichtigen. Der Ausflug durch die Kleinen Karpaten beginnt auf dem Schloss von Smolenice. Es gehört zu den bedeutendsten romantisch rekonstruierten Bauwerken in der Slowakei. Ein massiver Turm dominiert das Schloss. Der Turm verfügt über eine Aussichtsterasse, und seine Umgebung hebt der umliegende natürliche landschaftsmalerische Englische Garten hervor. Der Weg führt von Smolenice nach Trstín, wo wir nach links auf die Straße der 3. Klasse abbiegen. In der nordwestlichen Richtung steigt diese Straße schrittweise in die malerische Umgebung der Wälder der Kleinen Karpaten, bis zur Gemeinde Buková. Die Dominante dieser Gemeinde ist die Kirche des Besuches von Jungfrau Maria (Kostol Navštívenia Panny Márie). Wenn wir die südwestliche Richtung von Buková einschlagen, gelangen wir zum gleichnamigen Stausee, der im Sommer ein beliebter Erholungsort ist. Vom Stausee führt in Richtung Südost der gelb markierte Wanderweg,  bis zur Wegkreuzung Brezina. Diese Kreuzung ist der Ausgangspunkt zu den Ruinen der Burg Ostrý Kameň (zur Burg führt der rot markierte Weg). Die Burg wurde im 13. Jahrhundert gebaut. In der Vergangenheit diente sie als königliche Grenzfestung für den Schutz der Tschechischen Straße (alte Handelsstraße – Via Bohemica). Bis heute blieben die Reste der Steinmauern, des Bollwerks, des Wirtschaftsbauwerks und der Doppelkonsole aus der Renaissance erhalten. Von dem Stausee kommen wir auf die Straße der 2. Klasse. Dort müssen wir rechts abbiegen. Die erste Gemeinde, die schon in der Region Záhorie liegt, heißt Prievaly. Es befindet sich dort die Kirche des Heiligen Erzengels Michael (Kostol sv. Michala archanjela). Die Nachbarsgemeinde Cerová und ihr Ortsteil Rozbehy ist einer der Ausgangspunkte der Ausflüge zur Ruine der Burg Korlátka. Die Burg wurde ungefähr in der Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut. Von den einzelnen Burgbauten blieben Reste der Außenwände der oberen Burg und ein Teil der unteren Befestigung erhalten. Von den profanen Denkmälern blieb in Cerová das Renaissance- und Barockschloss aus dem Jahre 1700 erhalten. Die nächste Gemeinde auf diesem Weg ist Jablonica. Sie brüstet sich mit dem ursprünglichen Renaissanceschloss vom Anfang des 17. Jahrhunderts und mit der römisch-katholischen Barock-Kirche des Heilligen Königs Stefan (Kostol sv. Štefana Kráľa). In Jablonice biegen wir rechts ab, und auf der Straße 1. Klasse kehren wir über die Kleinen Karpaten wieder zurück nach Trstín und Smolenice.

 

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