Kirche der Himmelfahrt Jungfrau Marias

Der Bau der Klarissenkirche Kostol Nanebovzatia Panny Márie (deutsch etwa Kirche der Himmelfahrt Jungfrau Marias) reicht bis in den 13. Jahrhundert, also die Entstehungszeit der Stadt. Die Klarissen, eine frauliche Zweige der Franziskaner, werden erstmals in 1239, also noch zurzeit der heiligen Klara, Gründerin des Ordens, erwähnt. Die werden als Nonnen des Ordens von San Damiano bezeichnet, da ihr erstes Kloster den Namen diesen Heiligen trägt. Die Ordensschwestern, später Klarissen genannt, haben sich dort angesiedelt, wo die Franziskaner bereits tätig waren. Diese haben den Schwestern geholfen bei Klostergründung, und haben sie öffentlich vertreten falls es nötig war. Die Klarissen waren nämlich einer der Orden mit sehr strenger Klausur. Innenhalb der Klosterwände verbrachten sie ihr Leben in Getrenntsein mit Meditation, Gebete oder Kleinhandwerken. Einen besseren Blick in den strengen Ordensgesätzen bietet uns die Regelungsveränderung von Pabst Inocent IV., der es der Nonnen erlaubt hat Pelzkleidung im Winter zu tragen. Mit Bau des Klosters und der Kirche fingen sie schon kurz nach dem Einzug in der Stadt an. Die einst einschiffige Kirche mit einen viereckigen Heiligtum wurde in dem 14. Jahrhundert zur Teil rekonstruiert. Im 17. Jahrhundert wurde sie durch ein Refektorium im Unterstock und ein Oratorium im ersten Stock erweitert. Dies war eine Tribüne, die den Ordensschwestern ermöglichte beim Gottesdienst von den anderen Gläubigen getrennt zu sein. Das Schiffsgewölbe der Kirche, die Sakristei und der Turm stammen auch aus dieser Zeit. Wie bei anderen Kirchenbauwerke schenkte der Kardinal Peter Pázmaň auch den Klarissen bei Bauausführungen finanzielle Unterstützung. Zum Schluss wurde das Interieur durch Barockaltare ergänzt. Das erste Kloster war ein einfaches Gebäude das von Süden senkrecht an die Kirche lag. Durch den fortlaufenden Wuchs wurde das ursprüngliche Gebäude Teil des diagonalen Hoftraktes, der die zwei Klosterhöfe trennt. Dank der Auflösung des Ordens vom Josef II. bekamen die Gebäude neue Nutzung. Wie bei vielen anderen Bauwerken wurde auch hier ein Wohnheim für kranke Kriegsveteranen errichtet. Später wurde ein Teil der Befestigung an der südlichen Seite des ehemaligen Klosters zerstört und der Wassergraben überschüttet. Nach dem wurde ein neu errichteter Ziergarten, der in dem 20. Jahrhundert zum Stadtamphitheater umgebaut wurde, zu dem Gelände zugefügt. Derzeit wurde das ehemalige Klarissenkloster zum Sitz des Westslowakischen Museums.

Kirche der Himmelfahrt Jungfrau Marias
 

Kontakt

Kirche der Himmelfahrt Jungfrau Marias
Muzejné nám. 3
917 01 Trnava

GPS-Koordinaten:
N 48.375432 / E 17.592839

 
 
 

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