Die Hexen und der Kraftmensch aus Ružindol

In 1684 gab es in Trnava ein Prozess mit zwei Frauen aus Ružindol, die Hexerei verdächtig waren. Beide Frauen wurden der Wasserprobe unterworfen. Man ließ sie in tiefem Wasser schwimmen, und da sie nicht ertranken, wurden sie für schuldig erklärt und folglich verurteilt. Sie wurden als Hexen bezeichnet und wurden dem Scharfrichter ausgegeben. Ihre Unschuld, und dass sie nicht Hexen sind, könnten sie nur damit, dass sie ertranken würden, beweisen. Ein weiterer Prozess spielte sich in 1744 vor dem Richterstuhl in Trnava ab, und auf der Richtstätte endeten zwei weitere Hexen aus Ružindol. In dem 19. Jahrhundert wurde Ružindol dank dem örtlichen Geborenen Ján Branislav Hergot bekannt. Er hatte eine kräftige Gestalt, deshalb hielten ihn viele Menschen für den stärksten Slowaken. In dem Revolutionsjahr 1848 kam er als ein slowakischer Freiwilliger in die Gefangenschaft, aus der er zusammen mit der aufrührerischen Fahne flüchtete. Bekannt ist auch die Geschichte, in der er dank seiner ungewöhnlichen Stärke in 1868 den ungarischen  Chauvinisten verhinderte eine Theateraufführung in Trnava zu vereiteln. Er starb in 1873 wenn unter ihm angeblich das Eis durchbrach. Er erkältete sich und wurde so krank, dass er nie mehr aus dem Bett aufstehen konnte.
 

 
 
 

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