Der Weg um Dechtice und Dobrá Voda

Das Gebiet rings um die Gemeinden Dechtice und Dobrá Voda ist für die Konzentration mehrerer kulturhistorischer Denkmäler bekannt. Vor allem die Gemeinde Dechtice verfügt über eine interessante Geschichte, die mit dem Habanerwerk, der Töpferei und dem Krugwerk verbunden ist. Dechtice entwickelten sich als eine landesherrliche Stadt. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die romanische römisch-katholische Kirche Aller Heiligen (Kostol Všetkých svätých) - sog. obere Kirche - aus dem Jahre 1172. Sie befindet sich auf dem Friedhof. Sie wird von einzigartigen Fragmenten der romanischen und frühgotischen Wandmalerei aus den 12. und 14. Jahrhunderten geschmückt. Interessant ist auch die ursprünglich gotische römisch-katholische Kirche der Heiligen Katharina (Kostol sv. Kataríny)  - sog. untere Kirche -  aus dem 14. Jahrhundert. Von Dechtice führt der Weg am Fluss Blava entlang, in die Gemeinde Dobrá Voda.  Diese Gemeinde liegt in dem Bergkessel Dobrovodská kotlina. An das Wirken des bedeutendsten Bernolák-Dichters, Ján Hollý, errinert in der Gemeinde ein Denkmal, ein Gedächtniszimmer und eine Gedächtnistafel. In der Mitte des Dorfes steht die klassizistische Kirche der Geburt von Jungfrau Maria (Kostol Narodenia Panny Márie). Das Symbol der Gemeinde ist jedoch die Burg Dobrá Voda. Sie diente als Wachfestung beim Überschreiten der Kleinen Karpaten. Diese Burg wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gebaut. Zu den Resten des Mauerwerkes, des Burgpalastes, der Türme, der Kapelle und der Befestigung führt von der Gemeinde die rot gekennzeichnete Štefánik Magistrale (Štefánikova magistrála). Von Dobrá Voda kehren wir nach Dechtice zurück, und wenn wir rechts abbiegen,  gelangen wir über die Straße 2. Klasse nach Naháč. Zu dieser Gemeinde knüpft sich das Wirken von Juraj Fándly, einem bedeutenden Vertreter der slowakischen Literatur. An Juraj Fándly erinnert hier das Ortsmuseum. Außer der römisch-katholischen Kirche des Heiligen Erzengels Michael (Kostol sv. Michala archanjela), ist das größte historische Denkmal dieser Umgebung die romantische Ruine der Kirche und des Klosters der Heiligen Katharina (Kostol a kláštor sv. Kataríny). Zu sog. Katarínka führt von der Gemeinde Richtung Norden der blau markierte Wanderweg. Südwestlich von Naháč liegt die Gemeinde Horné Dubové. Die Dominante dort ist die barocke römisch-katholische Kirche des Heiligen Martin (Kostol sv. Martina). Der Weg führt Richtung Südwest zur Straße 2. Klasse weiter. Um auf die Straße zu kommen, müssen wir links Richtung Norden abbiegen. Bald erreichen wir Kátlovce, wo das bedeutendste Denkmal die römisch-katholische Kirche des Heiligen Geistes (Kostol Sv. Ducha) ist. Die Kirche ist in der Mitte des Friedhofs erbaut. Von Kátlovce führt der Weg weiter  Richtung Norden und endet im Zentrum von Dechtice bei der unteren Kirche.

 

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