Béla IV

Béla IV. war König von Ungarn ab 1235 bis 1270. Er war der Sohn von König Andreas II., der die sog. Goldene Bulle, mit der er weitreichende Privilegien der Adel erteilte, erließ. Er herrschte schon als Mitregent seines Vaters. Während seiner Herrschaft versuchte er der Adel ihre Privilegien zu entnehmen, doch seine Bemühung war nicht erfolgreich. Er lud Siedler aus dem Ausland ein und schenkte ihnen weitgehende Privilegien, was auf Unmut der Adel traf. Zu jener Zeit bot das Ungarische Königreich die Stirn der wilden tatarischen Invasion. Die Zustände im Königreich verhalfen zur Niederlage des königlichen Heers in der Schlacht bei Muhi in 1241. Beinahe das ganze Heer verstarb und Béla musste sich in verschiedenen Bürgen und Herrensitzen verstecken. In die entvölkerten Gebiete fing er mit der Zeit wieder Siedler einzuladen. Während seiner Herrschaft musste er auch gegen die österreichischen Truppen und tschechischen Přemysliden kämpfen. In 1238 erteilte er Trnava, als der ersten Stadt auf dem Gebiet von Slowakei, städtische Privilegien. So wurde Trnava zu königlicher Freistadt. Sie hatte eine eigene Selbstverwaltung, das Recht Stadtmärkte zu veranstalten, Stapelrecht und eine freie Schulzen-Wahl.

 

Informationen über die Persönlichkeit

Geburtsdatum
1. 1. 1206

Todestag
3. 5. 1270

 
 
 
 

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